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Dienstag, 21. Oktober 2008

Spielbericht:

Spiel:
Team Hans Holzner Rosenheim – Borussia Bingert 3 : 6 (1 : 3)
Datum: 27.09.2008
Ort: Stadion Riedering Arena in Rosenheim-Riedering (Oberbayern)

Aufstellungen:

Borussia Bingert:

Peter Stoll, Mario Stumm, Uli Schramm, Peter Merz, Stephan Sommer, Benny Hilbert, Kolja Breuer, Thomas Schneider, Harald Meier, Julian Merz

Team H. Holzner Rosenheim:

Florian Köhler, Heinz Mächl, Andi Hagen, Michael Scholze, Volker Dietrich, Rainer Kemnitzer, Martin Zeiller, Tobi Mächl, Basti Oberleitner



Spielminute Bemerkung
1. Halbzeit
0 : 1 -- 2' -- Kolja Breuer
0 : 2 -- 10' -- Kolja Breuer
1 : 2 -- 17' -- Basti Oberleitner
1 : 3 -- 21' -- Harald Meier

2. Halbzeit
2 : 3 -- 39' -- Rainer Kemnitzer
2 : 4 -- 40' -- Kolja Breuer (dir. verw. Freistoß)
3 : 4 -- 45' -- Rainer Kemnitzer
3 : 5 -- 49' -- Kolja Breuer
3 : 6 -- 53' -- Benny Hilbert


Kommentare zum Spiel:

Peter Merz:

Wohl eine der absolut besten taktischen Leistungen, die ein Bingert-Team jemals abgeliefert hat, konnten die zahlreich mitgereisten Fans der Bingerter am Samstag bewundern.

Übrigens kennt man bei Bingert die Fans auch noch namentlich;-)) Gabi, Marion, Susan, Elo, Gesine, Vanessa, Svenja, Peter Eiselt, Claudi und Julian (in Doppelfunktion als Schlachtennbummler und Edelersatz; aufgrund eines Nasenbeinbruchs leider nur für Einwürfe einsetzbar) sahen eine aus massiver Abwehr heraus agierende Borussen-Equipe, die mit überfallartigen pfeilschnellen Gegenangriffen, schnell zu Torerfolgen kam.

Der erste Angriff führte auch schon zum 1:0 für Borussia Bingert durch einen Hosenträgerschuß von Kolja, dem an diesem Tag in Folge fast alles gelingen sollte. Bei fast jedem Konterangriff der Bingertangreifer Harald, Kolja und Benny brannte beim Gegner regelrecht die Hütte.
Dabei war das Holzner Team mit einer fußballerisch sehr starken und verjüngten Truppe in das heimische Stadion angereist. Die Rosenheimer Mannschaft übte gewaltigen Druck auf die Bingert-Hintermannschaft aus, die sich jedoch vielbeinig mit allen Spielern einschließlich der Stürmer immer wieder gekonnt aus der Affaire zu ziehen vermochte. Uli, Mario, Stephan, Peter M. und der Mittelfeldmotor Thomas bildeten hierbei ein schwer zu überwindendes Bollwerk, in das sich der Gegner immer wieder verfing. Und ging tatsächlich mal ein Ball in Richtung Bingerttor stand dort immer noch ein Peter S., der sich im Laufe des Spieles immer weiter zu steigern wußte.

Mitentscheidend für den positiven Verlauf der Partie aus Bingertsicht war insbesondere, dass man mit den Antworten auf Gegentreffer nie lange auf sich warten ließ; so das umgehende 3:1 Tor von Harald nach dem Anschlußtreffer zum 1:2 des Gegners oder der Klassefreistoß durch Kolja zum 4:2 eine Minute nach dem erneuten Anschlußtreffer der Holzner-Mannschaft. Letztendlich brach den Bayern dann die Art und Weise das Genick, wie Kolja nach einem präzisen 30-Meter-Pass von Benny über das halbe Feld von halb links nach rechts per Direktabnahme den Ball zum 5:3 in den Torwinkel donnerte. Benny 's starke Leistung wurde dann durch sein 6:3 belohnt.

Herauszuheben ist einmal mehr der "Bingert-Teamgeist"; ALLE Spieler haben ihre Aufgaben mit vollem Einsatz und jeder auf seine Weise für das Team erfüllt.


Uwe Schneider:

..........Glückwunsch - bin stolz auf euch


Stephan Sommer:


…. nur soviel schon mal vorab: die Bilder sind spitze, das Wetter in Bayern war spitze und unsere Mannschaft hatte nicht die besseren sondern auch die hübscheren Spieler:-))

…. 6:3 Torfestival beim Top Fussballspiel zwischen BB und HH in der Rosenheim Arena:

Die zahlreich angereisten und einheimischen Zuschauer im ausverkauften Rosenheimstadion wurden am Samstag Zeugen einer außergewöhnlichen Begegnung.
Die mitgereisten Fans von BB hatten an dem atemberaubenden Torfestival ihre helle Freude. Jedoch manchem Aktiven von BB war es nach dem Spiel völlig unerklärlich, dass man sich drei Gegentore eingefangen hatte. Jedoch war nur ein rudimentärer Kader von BB angetreten. Dieser wurde jedoch verstärkt durch vielversprechende Nachwuchspieler aus den eigenen Reihen und einigen Transferspielern mit Migrationshintergrund. Diese 'Verstärkung' wirkte sich positiv auf die Mannschaft aus und schweisste sie zusammen. Obwohl die HH mit allen ihren gesetzten Profis antrat, hatte sie letztendlich während der gesamten Partie nie den Hauch einer Chance. Eigentlich musste die HH einem etwas Leid tun, da an diesem Wochende auch noch das Königreich in Bayern seinen Hut nehmen musste.

Peter Stoll-Latour (Auslandskorrespondent aus der jetzigen Krisenregion):
Nach alt bewährter Taktik hatte die Heimmannschaft Team Hans Holzner das Gipfeltreffen bereits im Vorfeld wieder in Angriff genommen. Durch systematisches Intervenieren – insbesondere mit Hilfe von Nichtaktiven - am Vorabend des Spiels, sollte der Gegner angeschlagen werden. Leider ist dies aufgrund einer kurzfristig eingetretenen personellen Unterbesetzung nicht wirklich gelungen. So mussten sich die Borussen wieder einmal selbst darum kümmern. Dies gelang in besonderem Maß den Borussen – Youngstern, die sich konsequent und zielsicher die Lichter ausschossen. Lediglich unser Mittelsstürmer Kolja musste mit Hilfe von Weissbier und gefundenem Budweiser am nächsten Morgen (äh …12.00 Uhr mittags) bei sich selbst noch etwas nachhelfen. Diese Aktion „ Bremsfallschirm“ war jedoch unbedingt erforderlich, um im Spiel am Ende der Überlaufangriffe abstoppen zu können und nicht jedes Mal vor lauter Power erst in dem acht Meter hinter dem Tor befindlichen Fluss zum Stehen zu kommen. Ansonsten hat das mitgereiste Betreuerteam ( Marion, Susan, Gabi, Elo und Gesine) bereits im Vorfeld darauf geachtet, dass es den Bingert-Aktiven an nichts fehlte – sie aber umgekehrt auch nicht von allem zu viel abbekamen. Trotz einer beschwerlichen Anreise zum Stadion am nächsten Tag (schwieriges „aus den Betten erheben“, anstrengendes 10-min. Berggehen zur „Dandlberg-Alm “ mit integriertem Kampf gegen fast kreuzende Lamas am Gipfel und einem offensichtlich vom Gegner ferngesteuerten Anschlag auf die Leistungsfähigkeit des Mannschaftsbusses bei der Passüberquerung zum Spielort – bestätigt durch späteres Geständnis des Teammanagers Johann Staffner vom HH-Team) kam die Borussenmannschaft mit Fantross pünktlich und hochkonzentriert an. Erwartet wurde man bereits von der HH - Eventmanagerin Evi Loferer, die später gemeinsam mit Kollegin Barbara Hau auch federführend die Live-Übertragung in Bild und Ton kontrollierte. Unterstützt wurde sie dabei u.a von der Junior-Producerin Julia Hau. Nachdem auch die übrigen Fans beider Lager eingetroffen waren ( auf HH-Seite: Christine, Amelie und Felix Kemnitzer, Thomas aus Kempten, Torwarttalent Maicher jun. und einige mehr – auf BB-Seite: die leicht angeschlagenen Akteure Julian Merz und Peter Eiselt, Silvia und Diana Eiselt, Stürmertalent Marius Eiselt, Claudia und Svenja, später auch noch Vanessa und Vanessa Süss etc.), trudelte einzeln auch das HH-Team allmählich ein.

Nach einer kurzen Aufwärmphase beider Teams, der üblichen Begrüssungen und Geringschätzungen beider Mannschaften wurde unter den Augen des HH-Managers Johann Staffner und des Unparteiischen Rösch das Spiel mit 15 Minuten Verspätung ( wohl wegen Rückstau bei den Kassenhäuschen) bei idealen äusseren Bedingungen angepfiffen. Noch bevor Michael Scholze vom Team HH von der Autobahn kommend, ins Spiel eingreifen konnte, führten die Bingerter dank Kolja bereits mit 1:0. Der Spielverlauf und die Mannschaftsstrukturen beider Teams waren zwar ausgeglichen, dennoch erhöhten die Borussen in dieser Phase nicht unverdient auf 2:0.

Im Fortverlauf erhöhte die Heimmannschaft die Angriffsbemühungen, die zahlreichen Chancen wurden jedoch immer wieder von der insgesamt sattelfesten Borussenabwehr um Mario, Peter M. , Uli , Stephan und Peter S. zunichte gemacht. Bei dieser Überlegenheit war es fast zwangsläufig, dass sich Torwart Peter S. mit Augenmaß aber leider auch mit Tunnelblick den 1:2-Anschlusstreffer einfing. In der Folgezeit berannte das HH-Team noch intensiver das Borussentor. Doch auch durch Unterstützung aus dem massiven Mittelfeld um Thomas, Benny und auch Harald gelang dem gegnerischen Angriff um Tobi Mächl, Basti, Rainer Kemnitzer und Martin Zeiller kein weiterer Treffer. Stattdessen führte einer der wenigen Konter in dieser Phase etwas überraschend zum 3:1 durch Harald.

Nach dem Wechsel bestimmte Team HH aus der agilen Abwehr und dem massiven Mittelfeld um Heinz Mächl, Michael Scholze, Andy Hagen und Volker Dietrich heraus immer mehr das Spielgeschehen. Die vorgenannten Stürmer kamen trotz grossem Einsatz aber erst Mitte der 2.Halbzeit durch Rainer Kemnitzer zum nicht unverdienten Anschlusstreffer. Das Tor selbst fiel jedoch nur, weil unglücklich abgefälscht. Im direkten Gegenzug konnte Kolja mit seinem 3.Tor per hart verwandelten Freistoß den alten Abstand wieder herstellen. Der dabei etwas unglücklich operierende HH- Torsteher Florian Köhler konnte sich allerdings in der Folgezeit gegen den sich ganz aufs Kontern verlegenden Borussensturm um Harald und Kolja mehrfach auszeichnen und verhinderte eine durchaus höhere Führung.

Nach dem Sonntagsschuss von Rainer Kemnitzer zum 3:4 keimte beim heimischen Team nochmals Hoffnung auf, doch stellte erneut postwendend durch einen astreinen Konter der wieselflinke Borussenstürmer Kolja den alten Abstand wieder her. Dies brach den tapferen HH-lern endgültig die Moral. Hätten sie einen Trainer gehabt, wäre er in diesem Moment entlassen worden !! So war das 6:3 durch Benny als Schlusspunkt in dieser flotten Partie mit vielen Höhepunkten und Torszenen auf beiden Seiten nur die logische Konsequenz und bescherte Borussia Bingert das 7- te unverlorene Spiel in Folge.

Über die anschliessende Kompletteinladung beider Mannschaften incl. Fans, Betreuer und Schiedsrichter durch den HH-Manager Johann Staffner hat man sich sehr gefreut. Als nachträglicher Bestechungsversuch wurde dies einstimmig nicht gewertet. Das HH-Team hat bereits fürs nächste Mal mit noch stärkerer Besetzung Revanche angekündigt - .die Borussen sehen dem gelassen entgegen !!

Gemeinsam wurde in den Abend hineingefeiert. Die dabei hinzustossende Mannschaftsärztin Anja Rösch musste im Nachhinein keine grösseren Notoperationen mehr durchführen. Die im Zweikampf irreparabel zerstörten Brillengläser von HH-Stürmer Martin Zeiller konnte jedoch auch sie nicht mehr retten. Martin behielt jedoch weiterhin Durchblick. Last but not least haben sogar die Gesetzeshüter sich Ihren Wissensdrang nicht nehmen lassen. Gegen 23.30 Uhr wurde extra Mannschaftsbus und Begleitfahrzeug aufgehalten, um im Interview den Ausgang
des Länderspiels zu erfahren.



Bilder folgen............





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